BER.3.6 — Single-Sign-On

SOLLTE Security level: normal-SdT Effort 3 BSI-Stand-der-Technik-Kernel
Statement (Anforderung)

Berechtigung für Anwendungen SOLLTE die Anmeldung über einen zentralen Identitätsprovider aktivieren.

Guidance (Erläuterung)

Bei Single Sign-on authentifizieren sich Nutzende bei einem zentralen Identity Provider, der auch die Berechtigungen zur Nutzung der Anwendung prüft. Bei erfolgreicher Authentifizierung und passenden Berechtigungen wird für die Sitzung ein Token ausgestellt, das den Zugang zur Anwendung ermöglicht. Da Nutzende durch Single-Sign-On weniger Anmeldeinformationen benötigen, wird es leichter, sich komplexe Passwörter zu merken oder zentrale gepflegte Schutzmaßnahmen, wie eine Mehr-Faktor-Authentifizierung oder Überwachung von Anmeldeinformationen, auch auf die Anwendung anzuwenden. Zudem erschwert Single-Sign-On auch Phishing-Angriffe, da Anmeldeinformationen nur noch an zentraler Stelle und nicht mehr verstreut in einzelne Anwendungen oder Webseiten abgefragt werden. Andererseits ist bei der Kompromittierung des Single-Sign-On-Logins auch die Authentifizierung an der Anwendung kompromittiert und die Verfügbarkeit der Anwendung hängt auch von der Verfügbarkeit des zentralen Logins ab. Dies kann unter Windows durch Nutzung eines Windows Server Domain Controllers und unter Linux durch Samba mit aktiviertem Heimdal Kerberos Key Distribution Center (KDC) umgesetzt werden.

Statement properties
NameValue
target_object_categories Anwendungen
documentation Konfigurationshistorie
result die Anmeldung über einen zentralen Identitätsprovider
action_word aktivieren
modal_verb SOLLTE
Control properties
NameValue
alt-identifier 494391e7-774c-4cc4-b9ed-dc8ab652e83b
sec_level normal-SdT
effort_level 3
Raw OSCAL JSON (complete control)
{
  "class": "BSI-Stand-der-Technik-Kernel",
  "id": "BER.3.6",
  "parts": [
    {
      "id": "BER.3.6_stm",
      "name": "statement",
      "props": [
        {
          "name": "target_object_categories",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/target_object_categories.csv",
          "value": "Anwendungen"
        },
        {
          "name": "documentation",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/documentation_guidelines.csv",
          "value": "Konfigurationshistorie"
        },
        {
          "name": "result",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/result.csv",
          "value": "die Anmeldung über einen zentralen Identitätsprovider"
        },
        {
          "name": "action_word",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/action_words.csv",
          "value": "aktivieren"
        },
        {
          "name": "modal_verb",
          "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/modal_verbs.csv",
          "value": "SOLLTE"
        }
      ],
      "prose": "Berechtigung für Anwendungen SOLLTE die Anmeldung über einen zentralen Identitätsprovider aktivieren."
    },
    {
      "id": "BER.3.6_gdn",
      "name": "guidance",
      "prose": "Bei Single Sign-on authentifizieren sich Nutzende bei einem zentralen Identity Provider, der auch die Berechtigungen zur Nutzung der Anwendung prüft. Bei erfolgreicher Authentifizierung und passenden Berechtigungen wird für die Sitzung ein Token ausgestellt, das den Zugang zur Anwendung ermöglicht. Da Nutzende durch Single-Sign-On weniger Anmeldeinformationen benötigen, wird es leichter, sich komplexe Passwörter zu merken oder zentrale gepflegte Schutzmaßnahmen, wie eine Mehr-Faktor-Authentifizierung oder Überwachung von Anmeldeinformationen, auch auf die Anwendung anzuwenden. Zudem erschwert Single-Sign-On auch Phishing-Angriffe, da Anmeldeinformationen nur noch an zentraler Stelle und nicht mehr verstreut in einzelne Anwendungen oder Webseiten abgefragt werden. Andererseits ist bei der Kompromittierung des Single-Sign-On-Logins auch die Authentifizierung an der Anwendung kompromittiert und die Verfügbarkeit der Anwendung hängt auch von der Verfügbarkeit des zentralen Logins ab. Dies kann unter Windows durch Nutzung eines Windows Server Domain Controllers und unter Linux durch Samba mit aktiviertem Heimdal Kerberos Key Distribution Center (KDC) umgesetzt werden."
    }
  ],
  "props": [
    {
      "name": "alt-identifier",
      "value": "494391e7-774c-4cc4-b9ed-dc8ab652e83b"
    },
    {
      "name": "sec_level",
      "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/security_level.csv",
      "value": "normal-SdT"
    },
    {
      "name": "effort_level",
      "ns": "https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik-Bibliothek/tree/main/Dokumentation/namespaces/effort_level.csv",
      "value": "3"
    }
  ],
  "title": "Single-Sign-On"
}
View JSON API Download JSON